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Frequenz-moduliertes Dauerstrichverfahren FMCW (Frequency Modulated Continuous Wave)

Eine ergänzende Technologie, die derzeit untersucht wird, basiert auf einem FMCW-Verfahren. Mit einem FMCW-Transceiver, der ein Sinus-Signal im Bereich von 2.4 GHz aussendet, können Raumdistanzen durch Laufzeitmessungen ermittelt werden.

Der Transceiver besteht aus einem Modulator, der eine Sägezahnspannung erzeugt und einen spannungsgesteuerten Oszillator(VCO) steuert. Nachdem sich der aktive Reflektor (zweite Transceiver) mit seinem Empfangssignal synchronisiert hat, sendet er sein frequenzmoduliertes Signal an den ersten Transceiver zurück. Wird das aktuelle Sendesignal mit dem Empfangssignal gemischt, ergibt sich nach Tiefpassfilterung ein Mischsignal (Sinussignal) mit einer Differenzfrequenz. In Indoor-Umgebungen besteht das Empfangssignal aus dem direkten Signal und mehreren anderen Mehrwegesignalen. Das entstehende Mischsignal ist dann eine Überlagerung von mehreren Sinussignalen mit unterschiedlichen Frequenzen. Nach Abtastung des Mischsignals und anschließender diskreter Fourier Transformation (DFT) kann man die Frequenzen und damit die zurückgelegten Strecken berechnen.

Anhand der Streckenbestimmung kann eine Positionierung anhand eines räumlichen Bogenschnittes erfolgen.

Ansprechpartner

 

Prof. Dr.-Ing. Jörg Blankenbach
Mies-van-der-Rohe-Str. 1
52074 Aachen
Tel.: +49-241-809-5300
Fax: +49-241-809-2142



Dr.-Ing. Abdelmoumen Norrdine
Mies-van-der-Rohe-Str. 1
52074 Aachen
Tel.: +49-241-809-5281
Fax: +49-241-809-2142