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Messlabor des Geodätischen Instituts

Frequenzmessplatz

Das Geodätische Institut unterhält einen Frequenzmessplatz zur Maßstabsbestimmung von EDM. Hierbei wird die vom Instrument vorgegebene Messfrequenz (Soll-Wert), mit der tatsächlich emittierten Frequenz (Ist-Wert) verglichen. Zur Erfassung der aktuellen Messfrequenz wird eine Photodiodenschaltung in den Messstrahl des Entfernungsmessers eingebracht. Aus Soll- und Ist-Werten leitet sich eine individuelle Maßstabskorrektion des Prüflings ab. Die Genauigkeit der Frequenzprüfung liegt bei 10-7 bis 10-8 MHz womit sich eine Maßstabsangabe von besser als 0,1 mm pro km Streckenlänge ableiten lässt. 

Interferenzkomparator

Im Messkeller des GIA befindet sich eine ca. 25 m lange Interferometerbahn zur absoluten Längenkalibrierung. Auf der Bahn lässt sich ein auf zwei Führungsschienen laufender Schlitten bewegen. Die Verschiebebeträge werden mit einem Laser-Interferometer im mm-Bereich bestimmt. Der Messbereich der Interferometerbahn lässt sich über einen Präzisionsplanspiegel auf ca. 74 m erweitern. Neben der Bestimmung der zyklischen Korrektion von EDM-Instrumenten werden hier Längenkalibrierungen von Messbändern, Nivellierlatten, Basislatten und anderen Messwertgebern zur Längen oder Positionsbestimmung durchgeführt.

Feinmessraum

Über unterschiedliche Kollimatoren werden im Feinmessraum des GIA Tachymeter, Theodolite, Nivelliere und andere optische Messinstrumente geprüft und bei Bedarf justiert. Libellenprüfer ermöglichen die Bestimmung  von Libellenangaben oder die Überprüfung von Neigungssensoren.

 

Ansprechpartner



Dipl.-Ing. Arnd Sieprath
Tel.: +49-241-80-95280
Fax: +49-241-80-92142